Cover Audiwalk

„Die Südstadt op Kölsch“

Was haben die Franken mit Köln zu tun und was ist eigentlich die Schäl Sick? Wie kam es zum Schlachtruf „Kölle Alaaf“ und was passierte mit der alten Schokoladenfabrik Stollwerck, die einmal das Zentrum des Stadtviertels bildete? All dies und vieles mehr hörst Du auf unserer Audiotour durch die Kölner Südstadt. Der Schäng, ein alteingesessener Kölner, wird Dich dabei begleiten. Er hat so manche Anekdote auf Lager, wie zum Beispiel die Sage von Jan und Griet oder die Geschichte vom halben Heiligen. Also los, Du Jeck!

Stationen dieses Audiowalks

1. Wat soll dä Quatsch am Chlodwigplatz!
Mit einem „Hätzlich Wellkumme“ begrüßt Dich hier am Chlodwigplatz der Schäng, ein echtes Kölner Urgestein, der Dich heute auf Deiner Tour durch die Südstadt begleiten wird. Er berichtet auch gleich von machthungrigen Franken und dekadenten Römern. | Chlodwigplatz, 50678 Köln

2. Jan und Griet: Wat fott es, es fott! Hier rund um das mittelalterliche Severinstor hat sich die Sage von Jan von Werth abgespielt, der sich als Knecht in die schöne Griet verliebte. Die Magd wollte jedoch nichts von ihm wissen. Aber später, als er als General nach Köln zurückkehrte… | Severinstor, 50678 Köln

3. Die 4 Rabauen: Nix bliev wie et wor. In der Südstadt findet man jede Menge Kölner Originale und es geht familiär zu. Man kümmert sich umeinander. Selbst wenn ein alter Straßenmusiker in die Jahre kommt, wird er nicht vergessen. | Severinstraße 3, 50678 Köln

4. Haus Balchem Severinstraße Dieses barocke Haus hat schon einiges hinter sich. Als Schmiede um 1520 gebaut, wurde es später zum Brauhaus umfunktioniert und wird heute als Teil der Stadtbibliothek genutzt. Der Erker birgt eine besondere Geschichte. | Severinstraße 15, 50678 Köln

5. Der halve Heilige Severinskirchplatz Um die Reliquien des heiligen Sankt Severin rankt sich auch eine haarsträubende Geschichte. Hier soll sich tatsächlich nur die Hälfte seiner Gebeine befinden, die andere Hälfte hat die Stadt Bordeaux behalten. Sicher war sicher…Kleine Pause gefällig? Im Café Schulze gibt\u0027s leckeren Kaffee – auch to go! | 50678 Köln Café Schulze: Severinstraße 89, 50678 Köln, Café Schulze Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 09-18 Uhr, So 10-18 Uhr

6. Im Ferkulum – da laachste dech kapott! Wie diese Straße zu ihrem merkwürdigen Namen kam, erzählt Dir der Schäng gern. Außerdem findest Du hier den „Vringstreff“, wo Obdachlosen mit Essen und Unterkunft geholfen wird. | Im Ferkulum 46, 50678 Köln

7. Stollwerck – Schokolade aus dem Automat Severinsmühlgasse Hier stand die alte Stollwerck-Schokoladenfabrik. Eine Deutsche Erfolgsgeschichte aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, als Stollwerck-Schokoladenautomaten sogar auf New Yorker Bahnhöfen standen. | Ecke Annostraße, 50678 Köln

8. Hausbesetzer – es geht loss! Severinsmühlgasse Hausbesetzer wollten in der alten Schokoladenfabrik Wohnungen errichten, um so der Stadt zu beweisen, dass das historische Gebäude erhalten werden kann. Doch dann ereignete sich ein schlimmer Unfall und die Stimmung unter den Hausbesetzern kippte… | Hinterhof vor dem runden Turm, 50678 Köln

9. Bürgerhaus: Et is noch immer jut jegange! Die Situation in der Stollwerck-Fabrik eskalierte und die Hausbesetzer lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei. Am Ende wurde die Fabrik abgerissen. Neu entstand das Kulturzentrum Bürgerhaus Stollwerck hier vor uns. | Dreikönigenstraße, Ecke Zwirnerstraße, 60678 Köln

10. Kranhäuser – kenne mer net? Auch moderne Architektur hat in der Südstadt Einzug gehalten. Hier am Rheinauhafen stehen die Designprämierten „Kranhäuser“, die in ihrer Form an die alten Hafenkräne erinnern sollen. Und: Der „Poldi“ besitzt hier auch ein Domizil. | Harry-Blum-Platz, Ecke Bayenstraße, 50678 Köln

11. Die schäl Sick Rheinauhafen Von hier aus schaut man auf die rechtsrheinischen Stadtteile, die man auch etwas spöttisch die „schäl Sick“ nennt. Denn die Seite, wo zu Zeiten der Römer die unterentwickelten Germanen lebten, ist manchem Kölner sogar heute noch suspekt. | Am Rheinufer, 50678 Köln

12. Rheinauhafen: Jeder Jeck is anders! Der Rheinauhafen ist heute was für die Reichen und Schönen. Früher war das anders, da spielten Kinder auf der Wiese und plantschten im Wasser vom „Werthchen“, wie die Kölner ihre grüne Halbinsel nannten. | Rheinauhafen, Ann-Schneider-Steig, 50678 Köln

13. Bayenturm: Kölle Alaaf! Der Bayenturm war ein Teil der Stadtbefestigung, der einmal von aufgebrachten Bürgern gestürmt wurde, weil der Erzbischof es mit den Steuereinnahmen maßlos übertrieb. Der Gute wurde mit dem Schlachtruf „Kölle Alaaf“ aus der Stadt getrieben. Heute befindet sich hier ein Informationszentrum zur Geschichte der Emanzipation. | Rheinauhafen, vor dem Bayenturm (Frauenmediaturm), 50678 Köln

14. Neues Luxusviertel am Rheinauhafen „Weil der Hafen nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gebraucht wurde, gestaltete man das Viertel nach und nach um. Moderne Architektur mischte sich mit alten, denkmalgeschützten Gebäuden. Zu ihnen gehört auch das „Siebengebirge“ | Rheinauhafen, Anna-Schneider-Steig, 50678 Köln

15. Drinkste ene met am Ubierring? Die Ubier, nach denen die Straße hier benannt wurde, waren ein Germanischer Stamm – ein ziemlich unbeliebter, weil sie mit den Römern kooperierten. Wir sind hier am Ende – Erkunde die Südstadt noch auf eigene Faust oder geh mit dem Schäng ein kühles Kölsch trinken! | Ubierring 61, 50678 Köln

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