Auf Montage

Oliver Schmerwitz beim mischen einer Story-Tour

Beim Abmischen einer Story-Tour in der soundcompany Berlin

Nie hätte ich vermutet, dass die akustische Montage unserer Story-Touren so aufwändig sein würde, mit so viel Handarbeit verbunden, und so viel „Hirnschmalz“.

OK, dass Einsprechen braucht seine Zeit und ist wichtig. Ist ja klar – da muss probiert, geschauspielert und sich der Rolle genähert werden. Aber was danach kommt, ist mindestens genauso zentral!

Zuerst einmal müssen die Sprachaufnahmen geschnitten werden. Outtakes raus und so, die Varianten rein, die einem am besten gefallen. Anschließend dann legt man die weiteren Tonspuren für Atmospähre und Soundeffekte an, parallel zu den Tonspuren für die Sprecher. Das ist das „Montieren“.

Mischpult beim Abmischen einer Story-Tour

Mischpult mit Tonspuren einer Story-Tour

Da kommt einiges zusammen. Türenknallen, Park-Atmosphäre, Flaschen-Klirren, Ruder-Geräusche… Bis zu 10 verschiedene Tonspuren liegen hinter unseren Story-Touren. Sprechtext, Geräusche und Pausen müssen so angeordnet werden, dass sie gut zusammenspielen. Anschließend wird gemischt: Wann soll welche Tonspur wie laut sein? Spricht einer der Charaktere im Weggehen? Wie stark ist die Umgebungs-Geräuschkulisse? Wie laut ein Schuß?

Wenn das alles geschafft ist, wird gemastert. Im Grund rendert hier „nur“ der Rechner im Tonstudio alle Spuren zusammen und macht ein nutzbares Audio-File draus. Danke an die soundcompany Berlin für die tolle, teils mitternächtliche, Arbeit! Und nach einsprechen, schneiden, montieren, mischen und mastern laden wir dann die Files in unsere storytude Produktionsplattform und …öhm… app geht’s! Raus damit auf storytude!

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